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KORG Musikant Magazin 03-2013

In diesem Preset steckt nun eine Kombination aus Hall und Echo (engl.: Delay). REVERB und DELAY sind mit ON und in GRÜN markiert. Der Delay-Ef- fekt „¼ Note Digital“ bedeutet, dass ein Echo im Viertelnotenabstand erklingt. Das Tempo ist abhängig vom Style-/Midifile-Tempo. 3.1. ÄNDERN ...NDERN ...DERN ... Hier ist das vorgefertigte Delay-Preset ebenfalls einfach zu ändern. Wie beim Hall drücken Sie das kleine Pfeilsymbol neben dem Preset- namen „¼ Note Digital“ und wählen Sie bei Bedarf ein anderes Echo- programm. Speichern der neuen Kombination wie unter 2.1 beschrie- ben. Haarklein können Sie diese Echo-Effekte auf der Seite „Delay“ unten im Display bearbeiten. Sie werden staunen, wieviele Parameter man dort ändern kann. 4. DOPPELT HÄLT BESSER Ein eindrucksvoller Effekt, der, sofern nicht übertrieben eingesetzt, Ihrer Stimme eine unglaubliche Fülle und Kraft verleihen kann. Wer hat sich nicht schon gewundert, warum z.B. einige Schlager- sänger einen „fetten“ Sound in der Stimme haben. Sowohl im Studio werden Aufnahmen gedoppelt als auch live wird oft über das Original gesungen. Der Effekt ist eine Wucht und Kraft in der Stimme. Dieser Effekt der Stimmverdopplung ist ebenfalls Bestandteil des TC Helicon VOICE LIVE 2. In der Praxis: Wählen Sie einmal das Programm „101 FX Hall & Doppl“. Im „Easy Preset“ sehen Sie nun eine Kombination aus Dopp- ler (Double) und Hall (Reverb). Auch der Doppler bietet schon vorgefertigte Variationen an. Klappen Sie dazu wie gewohnt das dazugehörige Menü mit dem kleinen Pfeil- symbol neben dem Doppler-Preset. Wer mehr basteln möchte, tippt auf die Seite „Double“ unten am Bildschirmrand. Der Doppler hat auf dem Bedienpanel einen eigenen Ein/Aus-Schal- ter und einen Regler für dessen Lautstärke (HARMONY/DOUBLE). Dieser Effekt ist also zusätzlich immer auf Knopfdruck verfügbar. 5. uMod – MIKRO-MODULATIONSEFFEKTE Etwas zum Spielen... und ’ne Überraschung! Leider keine Schoko- lade. Mit den uMod-Presets kann man allerlei tonalen Sinn und Unsinn an- stellen. Rufen Sie einmal das Preset „055 Chorus und Hall“ auf. Sie kennen das schon: In Presets stecken Kombinationen von Effek- ten. Hier wurde ein Hall mit einem Chorus für die Stimme kombiniert. Der Chorus ist noch ein relativ „harmloser“ Effekt, probieren Sie mal die weiteren angebotenen Stimmen-Effekte im uMod-Block aus. Von raffinierten Flanger-Effekten bis zu völlig abgedrehten Alien-Stimmen reicht die Palette. Meine Güte... macht das Spaß! 6. HARDTUNE – DER CHER-EFFEKT 6.1. Hardtune mit Styles Mittlerweile in unzähligen Pop- und Dance-Produktionen zu Hören: die extreme Tonhöhenkorrektur, landläufig als Autotune bekannt. Der Effektprozessor des TC-Helicon bietet Ihnen auch diesen inter- essanten und immer noch aktuellen Effekt. Wählen Sie das Preset „114 VC KorrekturHart“. Dieser Effekt benötigt Harmonien, denn sonst weiß der Prozessor nicht, WOHIN er korrigieren soll. Greifen Sie mal im Style-Play Mo- dus einen C-Akkord (zum besseren Anhören mit gestopptem Style) und singen „Aaaa“ ins Mikro, gebunden rauf und runter. Es werden alle Töne zu Tönen der C-Dur-Tonleiter korrigiert! Versuchen Sie mal ein Fis oder einen anderen tonleiterfremden Ton zu Singen. Na? Geht’s? Natürlich nicht ... na, wenn das nicht cool ist! 6.2. Hardtune mit Midifiles Das Gleiche geht natürlich auch bei laufendem Midifile! Wählen Sie hierzu das Preset 123 „MF KorrekturHart“. Wechseln Sie in den SONG PLAY MODUS. Unbedingt von Nöten ist nun Ihr Wissen um eine evtl. vorhandene Ak- kordspur! Sie müssen nämlich dem Prozessor mitteilen, nach wel- chen Harmonien er sich richten soll. Eine Flächenspur wäre die beste Lösung! 78 KORG MUSIKANT MAGAZIN KORG MUSIKANT MAGAZIN

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