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KORG Musikant Magazin 03-2013

Drum-Instrumente. Für jeden Geschmack und Musikrichtung ist etwas dabei. Abb.10 „Drum Kits“ Transponieren Ein wahrlich leidiges Thema. Ein Alleinunterhalter möchte gerne einen Song von Helene Fischer spielen. Um jetzt die richtige Tonart einzu- stellen, gibt es im Optimizer7 die Funktion „Intelligent Transponieren“. Diese Funktion garantiert „keine“ brummigen oder piepsigen Instru- mente mehr nach dem Verändern der Tonart. Transponieren mit -9, +7, -5 oder +6 ist überhaupt kein Problem, da die Instrumente automatisch in der Tonhöhe angeglichen werden. Das Midifile klingt in jeder Tonart tadellos gut. Bearbeiten Bereich: kopieren, löschen und transponieren Hinter dem Menü „Bearbeiten“ verbergen sich nützliche Tools für jeden Musiker. So ermöglicht beispielsweise die Funktion „Bereich kopieren“ das Verlängern eines Songs um weitere Refrains oder eine Strophe. Mit „Bereich löschen“ läßt sich ein Song kürzen. Erstreckt sich ein Solo über 16 Takte, so kann man dieses ganz bequem um 8 Takte kürzen. Ebenso können lange Intros oder Song Endings gekürzt werden. Die Funktion „Bereich transponieren“ ist gleich doppelt interessant, denn: 1. Kann damit ein Song auf ein einheitliches Niveau transponiert werden. Beispiel: beim Song „I just call to say I love you“ wird im Original am Schluss zweimal transponiert. Mit dem Optimizer7 lässt sich so der Song im Handumdrehen auf eine Tonlage von Anfang bis Ende trans- ponieren. 2. Es lässt sich eine Arrangierte Vocalistenspur in einem bestimmten Bereich um eine Oktave transponieren. Oft klingt der Vocalist im Refrain zu „piepsig“ – Die Noten sind hier eine Oktave zu hoch. Jetzt kann man mit „Bereich Transponieren“ einen bestimmten Teil des Songs auswählen, den Midikanal festlegen und diesen um eine Oktave transponieren. Bearbeiten Spur: kopieren, löschen und verschieben Ebenso findet man im Bearbeiten-Menü die Funktionen „Spur ko- pieren, löschen und verschieben“. Die ersten beiden Punkte sollten sich von selbst erklären. Spur verschieben wirkt sich positiv bei Ins- trumenten mit langen Attack-Zeiten aus. Die Attack-Zeit ergibt einen anschwellenden Klang z.B. bei Bläser, Streicher, Akkordeon usw. Da- durch hat man hin und wieder den Eindruck, das Instrument würde zu spät erklingen, obwohl es „in Time“ gespielt ist. Verschiebt man ein Instrument auf der Spur um beispielsweise -7 Ticks, dann hört es sich richtig an. Auch hier gehört ein gewisser Erfahrungswert zum erfolg- reichen Bearbeiten, probieren Sie es einfach aus. Das virtual Keyboard Damit können die Sounds des aktiven Midikanal mit der Maus oder Tastatur vorgehört werden. Der Auto Revoicer Auto Revoice bedeutet: Vollautomatisches Ersetzen der GM Standard Sounds durch Werkssounds! Beim Einladen eines neu erworbenen Midifiles klickt man sich jedes Mal aufs neue mühsam durch die Liste der zur Verfügung stehenden Sounds und verwendet zum Schluss doch immer wieder dieselben In- strumente. Genau hier liegt die Funktion dieses Tools. Man trägt die gewünschte Soundvariation in eine Revoice-Liste ein. Diese Liste umfaßt dann im optimalen Falle max. 127 GM-Grund- sounds. Lädt man nun ein Standard Midifile ein, dann werden bei Klick auf „Sounds ersetzen“ im Auto-Revoicer die Sounds durch die in der Midiland-Tipp: Zusätzlich hat man die Möglichkeit im Optimizer7 die Drum-Spur (i.d.R. Spur 10) auf z. B. 3 verschiedene Spuren aufzutei- len. Diese Funktion finden Sie unter Bearbeiten > Drums>Drum- Splitter. So können beispielsweise Base Drum, Snare und die rest- lichen Drum Instrumente Kanalseitig getrennt werden. Das hat folgende Vorteile: Erstens ist es möglich, eine eigene Equalizer Einstellung pro Spur anzuwenden und zweitens kann man Sounds aus verschiedenen Drum Kits verwenden. Die Base Drum z.B. vom „House Kit 1“, die Snare vom „Rock Kit Amb“ und die restlichen Drum Instrumente vom Standard Kit. Probieren Sie es einfach einmal aus, das Resultat ist gewaltig! Abb.11 „Virtual Keyboard“ 65KORG MUSIKANT MAGAZIN Midifile Optimizer7Midifiles neu abmischen

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