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KORG Musikant Magazin 03-2013

Tipp: Versuchen Sie jetzt nicht die Soundgruppen über die Perfor- mance Taster am Bedienfeld zu wechseln. Sie würden sofort eine andere Performance-Bank auswählen. Nutzen Sie ausschließlich das Display zur Anwahl von Sounds! Mit „Exit“ verlassen Sie das Auswahlmenü wieder. Wollen Sie nun eine veränderte Performance speichern, gehen Sie einfach auf das Pfeil- Menü oben rechts. Wählen Sie den Befehl "Write Performance" um Ihre eigene Soundzusammenstellung als eine Performance abzuspei- chern. Eine Dialog-Box, in der Sie den Zielspeicherplatz auswählen und bei Bedarf einen eigenen Namen vergeben können, erscheint. Nehmen Sie sich die Zeit und organisieren Sie Ihre Favoriten vielleicht jeweils auf der ersten Menüseite. Dann haben Sie es im Livebetrieb nachher ganz einfach und können jederzeit schnell und einfach Ihre Wunschsounds aufrufen. RX Sounds Wählen Sie aus der PIANO-Gruppe den Klang „Kon- zert Flügel RX“ aus. RX steht für Real eXperience. Dieses sehr aufwendige Sampleverfahren sorgt da- für, dass zum Beispiel ein Konzertflügel beim Spielen auch das typische Saitenresonanz und Dämpferverhalten sehr realistisch wiedergibt. Schließen Sie dazu an das Pa3X einen passenden Fußschalter an. Wenn Sie nun einfach das Pedal drücken, ohne eine Taste anzuschla- gen, hören Sie, wie die Dämpfer sich in einem Flügel öffnen bzw. beim Loslassen des Pedals wieder schließen. Schlagen Sie einen Ton an, halten diesen und drücken dazu das Sustainpedal, dann werden Sie den Saitenresonanzeffekt sehr gut hören können. Wie im akustischen Flügel beginnen weitere Saiten mitzuschwingen. DNC Sounds Wählen Sie aus der Sax-Gruppe den ersten Klang "Ten.SaxGliss.DNC" an. DNC-Klänge sind in der Ba- sis sehr aufwändige Sounds, die durch Anschlagdy- namik, Soundcontroller und unterschiedliche Spiel- weisen (legato, staccato) im Klang verändert werden können. Starten wir damit, dass Sie den Ton C (in Höhe der START/STOP-Taste) auf der Klaviatur gedrückt halten und dazu eine Oktave höher ein weiteres C anschlagen (legato). Sie hören ein sehr realistisches Glissando. Dieses Glissando wird durch ein spezielles Sample reproduziert und ab dem In- tervall „kleine Septime“ bei Legato Spielweise dieses Sounds abgerufen. Links am Pa3X MUSIKANT befinden sich Joystick, Assignable Switches und der Ribbon-Controller, womit Sie ebenfalls den Klang beeinflussen und verändern können. DNC steht für Defined Nuance Control und be- deutet schlichtweg feinste Kontrolle über nuancenreiche Artikulationen. Bei unserem Beispiel, dem Ten.SaxGliss.DNC, wird über Assignable Switch 1 eine typische Saxophon Spieltechnik (kurzer Vorschlag) mög- lich. Probieren Sie es aus. Dazu wird jedes Mal, wenn Sie diesen Effekt hören wollen, kurz vor dem Anschlagen der Taste jeweils der Assig- nable Switch 1 gedrückt. Wenn Sie nun eine Tonfolge spielen und ge- legentlich diese Spielhilfe einsetzen, wird Ihre Melodie sehr natürlich und abwechslungsreich klingen. Über Assignable Switch 2 rufen Sie eine weitere Saxophon typische Spielweise ab. Besonders wenn Sie Tonfolgen abwärts spielen, kommt dieser Effekt beim jeweils letzten Ton einer Phrase gut zum Tragen. Das Ganze erfordert etwas Übung, dafür „lebt“ Ihr Spiel richtig auf. Diese und ähnliche Effekte finden Sie in den mit DNC gekennzeichneten Sounds im Pa3X MUSIKANT. Hier noch ein paar Beispiele für den Einstieg: Holzbläser-Gruppe > Klari.Gliss.DNC oder Flöte Gliss.DNC Blech: Solo > Jazz Trompete DNC oder Gliss. Posaune Akkordeon: > Chrm. Harm. DNC oder Melodica DNC Die StratSoloGit DNC (Gitarren-Bank) Wie auch bei den Bläser-Beispielen können Sie hier wieder über die As- signable Switches weitere typische Spielweisen des Sounds abrufen. Der Joystick verwandelt die Strat.-Gitarre in eine Mute Gitarre durch eine ver- tikale Bewegung nach unten. Der RIBBON-Controller bewirkt hier eine Tonhöhenveränderung. Je mehr Sie ausprobieren, desto lebendiger wird Ihr Spiel auf dem MUSIKANT. Das Zusammenspiel geht mit etwas Übung schnell von der Hand. Sie werden merken, dass man zwischen zwei Ak- korden immer wieder Zeit findet, mit der linken Hand diese Controller zu nutzen. Die Zugriegelorgel im Pa3X Tastenspieler meiner Generation sind beinahe noch damit aufgewachsen. Ich selbst spielte die erste „echte“ Zugriegelorgel bereits mit zehn Jah- ren, dazu ein rotierendes Lautsprechersystem. Diese Faszination hat bis zum heutigen Tag angehalten. In Verbindung mit einem Rotary Effekt, dem Umschalten der Geschwindigkeit von langsam nach schnell und wieder zurück sowie der Perkussion sollten die wichtigsten Bestandteile einfach zu bedienen sein. Im Pa3X wurde nicht nur der reine Sinus Sound berück- sichtigt, sondern auch alle wichtigen Details wie zum Beispiel die Neben- geräusche der originalen Vorbilder. Anwahl der Zugriegel im Pa3X: Sie finden den Zugriegelklang in der Orgel-Gruppe unter dem Ein- trag Digit. Zugriegel. Am schnellsten geht es, wenn Sie auf dem Be- dienfeld des Pa3X bei Sound Auswahl zum Beispiel für Upper 1 den oberen Taster drücken. Dann öffnet sich im Display die Sound-Aus- wahl Seite. Links und rechts am Displayrand finden Sie die Felder für die Sound-Bänke. Tippen Sie links am Displayrand auf die Bank Orgel und tippen danach auf Digit. Zugriegel im Display. Jetzt sollten Sie die Zugriegel im Display sehen. Die Zugriegel können nun direkt im Display bewegt werden. Tippen Sie einfach auf einen Regler und bewegen diesen direkt im Display. Im Dis- play lässt sich jeweils immer nur einer der Regler bewegen. Einfacher und spieltypischer ist es die Zugriegel über die Fader auf der linken Seite des Pa3X Bedienfeldes zu steuern. Zum einen kann man sehr schnell und gezielt Veränderungen vornehmen und zum anderen ist auch das Bewegen von mehreren Fader zugleich möglich. Pa3XIm Bühneneinsatz 29KORG MUSIKANT MAGAZIN

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