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KORG Musikant Magazin 03-2013

KORG MUSIKANT MAGAZIN 10 KORG MUSIKANT MAGAZIN mich richtig inspiriert. Dann folgten immer mehr Geräte von KORG, ein Trident,derwarauchsuperunddannkamderOasys.DessenKlaviersetze ich heute noch immer gerne ein. Auch einen KARMA hatte ich zu der Zeit noch. Jetzt habe ich mir einen KRONOS mit 61 Tasten gekauft. Leider hatte ichkeinenPlatzmehrimStudio,sonsthätteichmirdiegrößereVersionbe- sorgt. Aber der ist auch großartig und sehr inspirierend. Der klingt einfach gut. Ich arbeite zwar im Studio auch mit Plug-ins, aber ich schätze Hard- ware. Die schaltest du ein und kannst sofort loslegen wie beim KRONOS oder Oasys. Und die Sounds sind einfach gut. Das kann ich ja dann auch per MIDI schnell mit aufnehmen, wenn ich mag.“ „Die Klänge sind einfach super“ Schon früher benutzte Matthias Reim einen i3. „Da hab ich fast ein gan- zes Album drauf gemacht. Da ich kein begnadeter Pianist bin, war der mir eine riesige Hilfe und ich habe den sehr viel eingesetzt. Der war für seine Zeit wirklich genial, ich habe die Arrangement-Patterns oft direkt aufgenommen und in der Produktion benutzt. Überhaupt kaufe ich mir gerne Keyboards, wenn sie mich zu neuen Ideen anregen. Letztlich hat sich der Kauf ja schon gelohnt, wenn mich neue Sounds und Möglichkei- ten zu drei neuen Songs inspirieren.“ Generell ist Matthias Reim kein typischer Sound-Schrauber, er nutzt gerne die Presets. „Ich bin immer happy, wenn es große Sound-Bänke in einem Gerät gibt. Sound-Programmierung mag ich nicht so. Ich geh lieber alles durch, bis ich gefunden habe, was ich suche. Klar, ich ändere dann noch mal die Filter oder Effekte, aber das war´s dann auch schon.“ Für die Umsetzung der Studioproduktionen für die Live-Konzerte ist Reim-Keyboarder Frank Buohler (siehe letzte MUSIKANT Magazin Ausgabe) verantwortlich und Matthias Reim schätzt seine Arbeit sehr: „Frank wählt die Sounds entsprechend aus und das passt meistens. Zumal ich mit der klanglichen Qualität von KORG bei den Konzerten sowieso immer sehr zufrieden bin. Die Klänge sind einfach super.“ Frank Buohler ist als Musical Director für die Live-Umsetzung der rest- lichen Sounds durch die anderen Musiker zuständig und setzt sich mit Reims Bassisten und Gitarristen zusammen, um zu besprechen, wie die Songs am besten gespielt werden. „Frank kann das einfach, darauf kann ich mich zu hundert Prozent verlassen“, sagt Reim. „Da habe ich eigent- lich nie was auszusetzen. Das ist klasse, denn wir bauen schon einiges um. Live sind wir eine richtige Rock-Show und es gibt keine eingeflogenen Samples oder Backing-Tracks, die mitlaufen. Selbst der Schlagzeuger spielt ohne Click-Track und wir spielen wirklich komplett live, wir sind laut und wir genießen jedes Konzert.“ Neben dem Autorenteam gibt es auch ein Produktionsteam, wie Matthi- as Reim zu berichten weiß: „Früher habe ich sehr viel alleine gemacht, aber je mehr ich live spiele, desto mehr muss ich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen. Ich starte meistens mit einem Song-Grundgerüst mit sechs oder sieben Spuren. Das schicke ich zu meinem Arrangeur Peter Staab. Der baut mir das dann soweit aus, dass ich eine bessere Basis v.r.n.l.: Matthias Reim und sein Keyboarder / Musical Director Frank Buohler

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