
Der „Expression Step Sequencer“ (ESS) kann die Effektparameter entweder in einer festgelegten oder zufälligen Reihenfolge beeinflussen. Dieser Sequenzer bietet 8 Schritte und 7 Möglichkeiten für die Festlegung, was bei den einzelnen Schritten zu geschehen hat: Vor, zurück, abwechseln 1/2, Zufall, 1x vor und 1x abwechseln 1/2. Das liest sich schon sehr beweglich – und klingt vor allem anders und lebendig.
Beispiel: Wenn man den ESS auf einen Pitch Shifter programmiert, kann er die einzelnen Schritte zum Ändern der Transpositionsintervalle nutzen. Was man einspielt, klingt dann, als würde ein Arpeggiator im Hintergrund arbeiten. Der ESS kann aber auch einen WahWah-Effekt antreiben, der dann schrittweise auf und wieder zu geht. Als Clou erweist sich hier die „Smooth“-Funktion, welche die abgestuften Sprünge zwischen den Schritten in geschmeidige Übergänge verwandelt. Die ESS-Geschwindigkeit kann per Schwellpedal oder Schalter in Echtzeit beeinflusst werden. Acht große Dioden neben dem Pedal zeigen an, wie viele Schritte die Sequenz enthält und wo sie sich momentan befindet.