
Der M3 klingt nicht nur frisch und knackig, sondern bietet auch zahlreiche Echtzeit-Eingriffsmöglichkeiten in das Klanggeschehen. Das farbige LC-Display des M3 Music Workstation/Samplers ist selbstverständlich berührungsempfindlich und daher viel umgänglicher als andere Systeme. Außerdem kann es als Kaoss-ähnliches X–Y-Pad für kreative grafische Klang- und Effektbeeinflussungen verwendet werden.

Auch eine „Motion“-Funktion ist am Start. Hiermit lassen sich Fingerbewegungen über das Display aufzeichnen und jederzeit wieder abspielen. Bei Verwendung der Pad-Funktion ändert sich sogar die Farbe des Displays, was einerseits cool aussieht und andererseits entscheidend zur Übersichtlichkeit beiträgt. Die acht anschlagdynamischen Pads eignen sich nicht nur zum Spielen von Schlagzeugparts, sondern können auch zum Starten von Akkorden (z.B. Bläsereinwürfe oder Steuerung der KARMA-Funktion) verwendet werden. Alle Akkordnoten haben übrigens eigene Anschlagwerte und klingen entsprechend überzeugend. Diese Unterschiede bleiben selbst beim Variieren der Anschlagstärke auf den Pads erhalten.

Die Steuersektion mit acht Schiebereglern und Tastern des OASYS ist ebenfalls vorhanden und kann u.a. als Mixer, für expressive Echtzeiteingriffe, zum Editieren, zum Beeinflussen der KARMA-Funktion sowie als Fernbedienung externer Soft-Synthesizer, DAWs und Effektprozessoren genutzt werden. Da dürfen ein Joystick und Ribbon-Controller natürlich nicht fehlen, weil man sie beim Spielen ja fast im Sekundentakt braucht. Die neu entwickelte Tastatur mit feinerer Aftertouch-Definition trägt ebenfalls sehr zum Gelingen Ihrer musikalischen Projekte bei.
Ein Drumkit des M3 kann ROM- und RAM-Samples mit vier Anschlagstufen und Crossfades enthalten, was dem Realismus ungemein zugute kommt.
Hinzu kommt die im Program- und Combination-Modus verfügbare „Drum Track“-Funktion, welche diese Sounds mit groovigen Schlagzeugparts erst richtig zum Leben erweckt. Im Zusammenspiel mit der KARMA-Funktion sorgt sie dafür, dass selbst ein einfaches Program bereits eine mitreißendes Fundament zum Fingerschlecken bereitet. Intern stehen über 500 Pattern zur Verfügung, die sich über einen definierbaren Tastaturbereich starten lassen. (Die Funktion ist anschlagdynamisch, so dass die Rhythmen erst ab dem gewünschten Anschlagwert loslegen.)
Die „Drum Track“-Funktion beruht auf MIDI-Daten, die in den gewählten Pattern gespeichert sind. Solche Pattern können Sie im Sequencer-Modus übrigens selbst erstellen, aus SMF-Dateien importieren oder sich von der KARMA-Funktion erzeugen lassen. Es lassen sich sogar gesampelte Grooves verwenden! Diese tolle neue Möglichkeit erweist sich oftmals als ideal zum Festhalten neuer Song-Einfälle und für den Live-Einsatz.