
Der ELECTRIBE MX enthält einen der leistungsfähigsten Synthesizer der Welt und bietet deshalb alles, was man für fette und moderne Dance-Musik braucht: 9 (!) Schlagzeugparts, fünf Synthesizerparts und ein Akzentpart für dynamische Variationen der Drums und Synths. Macht insgesamt 16 Parts!
Die neue MMT-Synthese (Multi Modeling Technology) beruht auf 16 verschiedenen Oszillatoralgorithmen mit dem Besten, was die analoge Welt je hervorgebracht hat, aber auch mit Modellen additiver Verfahren, PCM, einer Akkorderzeugung, Unisono, Kombinationen, Wave Shaping, Formantverbiegungen usw. Die PCM-Abteilung enthält 207 Schlagzeug-Sounds (PCM Samples) und 76 Synthieklänge, die man nur aufzurufen braucht, um damit arbeiten zu können. Von druckvollen Kicks und Snares bis hin zu überzeugenden Orgelklängen – es ist einfach alles da. Externe Audiosignale können mit dem Kammfiltermodell bis zur Unkenntlichkeit entstellt und dann mit den internen Filtern und Effekten zu völlig neuen Sounds umgepolt werden.
Der neue "Drive"-Parameter des Filters sorgt für jene typische Filterübersteuerung, die man nur auf Analog-Geräten findet. Das sorgt für noch mehr Biss in den sengenden Synthie-Sounds. Alle Parts können ausgiebig mit einem LFO und einer Hüllkurve (EG) bearbeitet werden. Auch hier sind Ihrer Fantasie übrigens kaum Grenzen gesetzt.

Nicht weniger genial ist die Valve Force-Schaltung, die den Sounds den letzten Schliff gibt. Sie sorgt für eine Wärme und Direktheit, die man nur mit analogen Röhrenschaltungen hinbekommt. Mit dem Gain-Regler bestimmt man, wie stark das Ausgangssignal "angeröhrt" und natürlich wie viel "Schmutz" den Tracks zugemischt wird.

Die beliebten Electribe-Effekte wurden ebenfalls aufgewertet und präsentieren sich nun als Multi-Effekttrio. Für jeden Part kann der Hinwegpegel zu diesen drei Effekten eingestellt werden. Und wenn's so dreckig wie gegroovt sein soll, verschaltet man die drei Effekte über die Chain-Funktion ganz einfach in Serie – mal sehen, was dann passiert… Jeder der drei Prozessoren bietet 16 Effekttypen, darunter Altbewährtes wie Reverb, Delay, Flanger und Chorus, aber auch neuzeitliche Dinge wie synchronisierbare Delays, "Talking Modulator", "Grain Shifter", "Decimator" usw., bei denen der Name bereits Programm ist. Die Einstellungen der Effekte werden jeweils im gerade gewählten Pattern gespeichert.