"Open Sampling"-System

Der TRITON Extreme bietet hochwertiges Sampling im linearen 16­Bit- /48kHz-­Format.

Es lassen sich nicht nur externe Audiosignale, sondern auch Ihr Spiel auf dem TRITON Extreme selbst sampeln – bei Bedarf sogar gemeinsam mit externen Audiosignalen. Und wenn ein Sample erstmal im Kasten ist, kann man es noch ausgiebig editieren.

Das "Open Sampling"­-System erlaubt ein schnelles und bequemes Sampeln in jedem Modus (Program, Combination, Sequencer und Sampling). Beim Resampeln oder Sampeln externer Audioquellen stehen sämtliche Möglichkeiten des jeweiligen Modus’ zur Verfügung (Filter, Effekte, Arpeggiator, Sequenzer usw.).

Noch viel feiner ist aber, dass man externe Audiosignale und sein eigenes Spiel auf dem TRITON Extreme simultan sampeln oder die Wiedergabe des TRITON Extreme als Anhaltspunkt verwenden kann, während man externe Signalquellen sampelt. Im Sequenzer-­Modus kann man Audiosignale mittels "In-­Track Sampling" bei laufendem Playback direkt in eine Sequenz integrieren.

Zusätzlich zur Sample-­Datei werden dabei automatisch die notwendigen Notendaten erzeugt, so dass bei der Wiedergabe alle Samples zeitrichtig getriggert werden. Das entspricht im Grunde der Arbeit mit einer Mehrspurlösung, bei welcher die Trennung zwischen Audio­ und MIDI­-Daten nicht mehr existiert. Gesampelte Audiodaten können mit Funktionen wie "Time Slice" und "Time Stretch" flexibel editiert werden.

Sie werden staunen, wie schnell und zuverlässig diese Integration funktioniert – und wie sie einen zu neuen Meisterleistungen beflügelt.

Sample­-Editierung vom Feinsten

In puncto Bearbeitungsmöglichkeiten braucht der TRITON Extreme den Vergleich mit reinen Samplern nicht zu scheuen. Funktionen wie "Normalize", "Truncate", "Cut", "Copy" und "Reverse" sind natürlich Standard.

Die Wellenform­-Anzeige bietet eine Raster­-Funktion (Grid) zur Bestimmung von Auflösung und Tempo. Mit der "Rate Convert"-­Funktion kann man die Sampling­-Frequenz reduzieren und so "herrlich schlechte" LoFi­-Sounds erzeugen. Und für wirklich anspruchsvolle Aufgaben stehen die Funktionen "Use Zero", "Time Slice", "Time Stretch", "Crossfade" sowie "Link" zur Verfügung. Was will man mehr?

Neue Programs und Drum Kits mit eigenen Multisamples erstellen

Zum Erstellen von Multisamples weisen Sie alle benötigten Samples einem Index, d.h. einem Tastaturbereich (Zone) zu. Mutisamples können bis zu 128 solcher Indizes enthalten (also einen je MIDI-­Note). Insgesamt können bis zu 4.000 Samples erstellt und bis zu 1.000 Multisamples zugewiesen werden.

Im Global­-Modus lassen sich Drum Kits programmieren, indem man ihnen die gewünschten Samples zuordnet. Bei Bedarf können diese Schlagzeug­-Samples dann noch mit den Filtern, Hüllkurven und Effekten bearbeitet werden.

Ihre Multisamples können zudem als "Wellenformen" in einem Program zum Einsatz kommen: Mono-­Multisamples werden dann zu "Single"-­Programs (ein Oszillator) und Stereo­-Multisamples zu "Double"­-Programs (zwei Oszillatoren). Und bei rhythmischem Material werden Sie sich über die "BPM Adjust"­-Funktion freuen, mit der man Grooves usw. schnell und zuverlässig zum Sequenzertempo synchronisieren kann.

Unterstützung unzähliger Signalquellen und Datenformate

Sie können Audiosignale sampeln, die an den AUDIO INPUT­ Buchsen (Mikrofon, Instrumente usw.) oder der digitalen S/P DIF­-Buchse anliegen und die eingehenden Signale sofort mit den Insert­-Effekten bearbeiten.

Außerdem können Daten der Formate AIFF, WAVE, AKAI (S1000/S3000) sowie KORG­-Dateien in den Sample-­Speicher geladen werden (intern wird das KORG-Format verwendet). Auch Programme im AKAI­-Format kann der TRITON Extreme laden – und zwar komplett mit allen "Key Group"­, "Velocity Switch"­, Filter­, Amp/ Pan­ und EG-­Einstellungen. Fertige Samples lassen sich ihrerseits als AIFF­ oder WAVE­-Dateien exportieren.

Rip-Funktion

Mit dem TRITON Extreme kann man Daten von Audio-­CDs direkt auf der digitalen Ebene importieren ("rippen"), wenn man an den USB­-Port ein CD­-ROM­ oder CD­-R/RW ­Laufwerk anschließt. Allerdings kann man einen CD­-Player auch an die AUDIO INPUT­-Buchsen anschließen und seine Signale analog sampeln.

Erweiterbarer Sample-Speicher

Gesampelte Daten werden im RAM-­Speicher gepuffert oder auf eine (optionalen) CompactFlash­ oder Microdrive-­Karte gesichert.

Ab Werk bietet der RAM-­Speicher des TRITON Extreme eine Kapazität von 16MB. Diese kann jedoch auf bis zu 96MB erweitert werden (32MB-­SIMMs*). Die RAM­-Bänke bieten Platz für 17 Minuten und 28 Sekunden (8'44" in Stereo) an Audiomaterial. Bei Compact Flash­ oder Microdrive ­Karten stehen sogar bis zu 80 Minuten (Mono oder Stereo) zur Verfügung. Wenn Sie’s genau wissen wollen: das entspricht ±440MB (Mono) bzw. ±876MB (Stereo).

* Können vom Anwender eingebaut werden. Verwenden Sie 72­Pin SIMM­-Module mit 16MB bzw. 32MB; Fast Page­- oder EDO-kompatibel, Zugriffszeit 60 nsec oder schneller, 11 Bit­Adressierung.

 

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