Analoge "Valve Force"-Schaltung für röhrige Wärme und viel Druck

Als absolute Weltneuheit bei Workstations ist die TRITON Extreme mit unserer patentierten "Valve Force"-­Schaltung und einer echten 12AU7-­Röhre (ECC82) ausgestattet. Ab sofort dürften also auch die letzten Zweifel in Sachen digitaler Kühle ausgeräumt sein: Ihre Sounds werden sprühen vor Leben.

Die "Valve Force"­-Schaltung, schon von den Rennern Electribe MX/SX bekannt, wurde um eine Ultra Boost-­Sektion und einen Röhrenverstärker erweitert. Zur Feinabstimmung haben Sie Zugriff auf vier Parameter (Input Trim, Ultra Boost, Tube Gain und Output Level), deren Einstellungen natürlich gespeichert werden können. Die Röhre ist "voll stereo" und die "Valve Force"­-Schaltung kann als Insert­effekt, am Ende der internen Signalkette oder in Kombination mit den Insert­- und Master­effekten verwendet werden.*

Mit der "Röhrenkraft" verleihen Sie einer Akustikgitarre mehr Definition und Obertöne, sorgen dafür, dass eine Rock­-Orgel auch schön brät bzw. bringen analoge Schlagzeug­-Sounds zum wissenschaftlichen "Kratzen", wie sich das für Club-­Produktionen gehört.

Sie können die Röhre aber auch ganz am Ende des internen Signalwegs einschleifen und dem Gesamt­-Sound durch eine gekonnte Dosierung den letzten Schliff verleihen.

* Die "Valve Force"-­Signale werden nicht an den S/P DIF­-Ausgang bzw. an den L/R-­Bus angelegt, wenn letzterer für Resampling-­Aufgaben verwendet wird.

Verwendung von "Valve Force" als Insert-Effekt

Nach der Bearbeitung mit der "Valve Force"-­Schaltung wird das Signal entweder auf einen anderen Effektweg oder den L/R­-Ausgangsbus geroutet. So kann man ein Signal "anrauen", bevor man es mit anderen Effekten wie Delay, Chorus, Hall usw. veredelt. Die "Valve Force"­-Schaltung erlaubt auch die Bearbeitung externer Audiosignale (die also "effektiert" gesampelt werden können) sowie das Anröhren von Signalen, die im Resampling­-Verfahren neu aufgezeichnet werden.

Verwendung von "Valve Force" als Sahnehäubchen des Gesamt-Sounds... Wenn Sie "Valve Force" unmittelbar vor den Analog­-Ausgängen einschleifen (z.B. beim Spielen von Programs, Combinations, Samples oder Songs), können Sie dem Gesamt­sound mehr Druck verleihen und bei Bedarf sogar eine Idee Röhrenverzerrung hinzufügen.

 

16-Spur MIDI-Sequenzer

Die TRITON Extreme bietet einen 16­-Spur Sequenzer (200 Songs/ 200.000 Events), mit dem Sie Ihr Spiel sowie die Daten des Arpeggiators und der RPPR-­Funktion (Realtime Pattern Play/ Recording) aufzeichnen können.

Da Ihre Musik jederzeit im Mittelpunkt stehen sollte, wartet der Sequenzer mit unzähligen hilfreichen Features auf, darunter Song-­Schablonen und für jede Spur separat einstellbare Wiedergabeschleifen. Außer den herkömmlichen Aufnahmeverfahren gibt es eine Pattern-­Funktion für die Aufzeichnung und Editierung von Phrasen, die dann von den Spuren oder über die RPPR­-Funktion angesprochen werden können.

Und wenn Sie nicht erst Pattern programmieren möchten, verwenden Sie einfach die vorprogrammierten Phrasen. Die Arbeit mit dem Sequenzer kann man aus verschiedenen Modi heraus starten, was der "Auto Song Setup"-­Funktion zu verdanken ist. Sie überträgt die aktuellen Program­ oder Combination-­Parameter nämlich automatisch zu einem neuen Song­speicher des Sequenzers. Wenn Sie beim Improvisieren also plötzlich die Muse küsst, können Sie sofort in den Sequenzer­-Modus wechseln und Ihre Idee gleich mit dem richtigen Sound aufzeichnen – ohne erst alles Mögliche einstellen zu müssen.

Das "Open Sampling"­-System der TRITON Extreme erlaubt das Sampeln von Audiomaterial im Sequencer­Modus. Es beruht auf der "In­-Track Sampling"-­Funktion, mit der Sie Gesangsparts, Gitarren-­Licks und andere Audiodaten bei laufender Sequenzerwiedergabe sampeln können. Der Sequenzer erzeugt dann automatisch die notwendigen Notenbefehle auf der gewählten Spur, damit die Daten später zeitrichtig getriggert werden.

Mit der "Tone Adjust"-­Funktion lassen sich die Sounds der Sequenzerspuren editieren, ohne die Einstellungen des Original­-Programs zu verändern bzw. zu speichern. Mithin können Sie kreativ aus dem Vollen schöpfen und brauchen sich nie mehr zu fragen, inwiefern etwaige Sound­-Änderungen andere Songs beeinflussen (bzw. ruinieren).

Eine Cue List ist ebenfalls vorhanden. Damit kann man die Wiedergabereihenfolge mehrerer Songs festlegen und so separat gespeicherte Song­-Teile zu einem großen Ganzen verbinden (praktisch für Remix­-Anwendungen). Allerdings kann man diese Funktion auch als Edel­-Jukebox missbrauchen.

 

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