Sequenzer mit allem drum und dran

Der 16-Spur-Sequenzer des TR fasst nicht nur 200.000 Noten und bis zu 200 Songs, sondern bietet auch alles, was man für spritzige und musikalisch anspruchsvolle Produktionen braucht.

Über die "Cue List"-Funktion lassen sich fertige Songs bei Bedarf zu einem "Extended Mix" kombinieren (maximal 99) Schritte und – wenn das Ergebnis die Erwartungen erfüllt – als Song-Datei sichern.

Wenn Programmieren nicht zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört, werden Sie sich bestimmt über den internen Fundus von 150 Schlagzeug-Pattern (Preset) und die 100 programmierbaren Pattern-Speicher freuen. Und gleich noch eine gute Nachricht: Dank "Loop"-Funktion für die Sequenzerspuren brauchen Sie jeden Lauf eines Parts nur ein Mal einzuspielen – er kann nämlich beliebig oft wiederholt werden.

Hatten Sie gerade eine zündende Idee? Dann wählen Sie schnell eine bereits vorbereitete Song-Schablone (16 Preset-, 16 User-"Templates"), um sie aufzunehmen.

Kam die Idee beim Spielen auf dem Instrument? Dann können Sie die aktuellen Program- oder Combination-Einstellungen per "Auto Song Setup" (natürlich mit Effekten und Arpeggiator-Einstellungen) zum Sequenzer "beamen" und Ihren Hit sofort verewigen. Ganz gleich, wie Sie vorgehen: Ihre Inspiration fällt nie mehr langwierigen Einstellungen zum Opfer.

Da man die Songs zudem im SMF-Format (Standard MIDI File 0 oder 1) auf SD-Karte sichern kann, verläuft auch der Austausch mit Anwendern anderer MIDI-Sequenzer problemlos.

Die TR Music Workstation enthält zwei polyphone Arpeggiatoren sowie die von KORG entwickelte RPPR-Funktion, über die man sein Spiel mit fertigen Phrasen würzen kann. Auch das "Spielen" mit diesen Funktionen kann selbstverständlich in Echtzeit aufgezeichnet werden.

Arpeggiator-Funktion

Wer schon einmal mit einem Arpeggiator von KORG gearbeitet hat, weiß, was man damit so alles anstellen kann. Im Program-Modus steht ein Arpeggiator zur Verfügung, im Combi- und Sequencer-Modus dagegen zwei. Deren Phrasen lassen sich natürlich auch mit dem internen Sequenzer aufzeichnen.

Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Es können jeweils zwei Arpeggien gleichzeitig (über separate Zonen) angesprochen werden oder man kann per Anschlagdynamik zwischen zwei unterschiedlichen Pattern hin- und herwechseln. Außer den fünf seit Synthi-Urzeiten verfügbaren Arpeggio-Mustern stehen 200 Speicher mit Daten für fertige Läufe und Schlagzeug-Grooves zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie sich Ihre Arpeggio-Läufe auch selbst programmieren und in einem der 216 intern verfügbaren Speicher sichern.

Die Arpeggien lassen sich mit dem MIDI-Takt synchronisieren und laufen demnach zum internen Sequenzer und den eventuell verwendeten BPM-basierten Effekten synchron.

RPPR-Funktion ("Realtime Pattern Play/Recording")

Mit der RPPR-Funktion können Sie Phrasen oder Pattern aufzeichnen, um diese danach einer Taste zuzuordnen, die man nur zu drücken braucht, um jene Phrase abzuspielen.

Theoretisch können Sie jeder einzelnen Taste ein anderes Pattern zuordnen (und unterschiedliche Pattern gleichzeitig ablaufen lassen). Sie können aber auch nur einen Teil der Klaviatur für die Auslösung solcher Pattern reservieren. Ab Werk stehen bereits 150 Schlagzeug-Pattern zur Verfügung. Pro Song können Sie jedoch noch 100 weitere programmieren.

 

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Die Tastenwelt Leser sind sich einig: der KORG TR61 ist die "beste und beliebteste Einsteiger-Workstation 2007" am Markt.

Hier finden Sie die wichtigsten Funktionen der TR Music Workstation im Überblick.

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