64 MB an Samples im ROM

Unter den neuen Wellenformen finden sich ein in Stereo gesampelter Flügel, E-Pianos, Klassik- und Westerngitarren sowie Streicher zum Fingerschlecken. Dank mehrerer Dynamikstufen und der gekonnten Nutzung des Stereoschallfelds streicheln die Sounds das Ohr, kommen zur Sache und "schreien", wenn es die Atmosphäre verlangt. Das ganze jeweils mit voller "Breitseite".

Auch die Schlagzeugklänge können sich hören lassen, zumal die vorprogrammierten Pattern bereits alle angesagten Stilrichtungen bedienen. Nun zu den Fakten: Die TR Music Workstation enthält 470 hochwertige Multi- und 518 geradezu geniale Schlagzeug-Samples. Da sprudeln die musikalischen Ideen wie wild.

Programs und Combinations in Hülle und Fülle

Auch die TR kann sich mit Programs und Combinations der besten KORG-Programmierer aus aller Herren Länder brüsten. Hinzu kommt ein neu gesampeltes Klavier mit zwei anschlagsabhängigen Dynamikstufen für einen erweiterten Klangrealismus. Auch bei den E-Pianos, Chorstimmen, Gitarren, Streichern und Schlagzeuginstrumenten hat sich in Sachen Realismus eine Menge getan.

Selbstverständlich sind auch Synthesizer und Klangeffekte nachhaltig vertreten, die man für Dance-Musik braucht. Insgesamt stehen 512 Werks-Programs, 128 GM-kompatible Programs und 9 Drum Kits* zur Verfügung.

Bis zu acht dieser Programs lassen sich innerhalb einer Combination miteinander kombinieren (daher der Name). Combinations können "Layer" (d.h. Überlagerungen mehrerer Sounds) und/oder "Splits" (über separate Tastaturzonen spielbare Klänge) enthalten.

Wem das noch zu unspektakulär ist, der kann sich "Velocity Layer" programmieren, d.h. mehreren Anschlagsbereichen unterschiedliche Programs zuordnen. Wenn man dann noch die zahlreichen Spielhilfen einbezieht, ist in jeder gespielten Note "richtig Musik drin".

Intern stehen schließlich 512 Program-, 384 Combination- und 24 Drumkit-Speicher zur Verfügung, deren Inhalt man bei Bedarf sowohl zu einem Computer übertragen, als auch auf SD-Karte sichern kann.

* Das "Mapping" dieser 9 Drum-Programs entspricht dem "GM Level 2"-Format.

Umfassende Modulationsmöglichkeiten

Wir alle wissen, dass erst durch Bewegungen in der Klangfarbenstruktur Leben in die Musikbude kommt. Deswegen sind Modulationsfunktionen für jeden Synthesizer Pflicht. In dieser Hinsicht glänzt die TR mit 42 möglichen AMS-Quellen ("Alternate Modulation Sources" wie EGs (Hüllkurven), LFOs, Tastenskalierung (Key Track), Joystick und mehrere frei definierbare Regler und Pedale. So stehen Ihnen in Echtzeit eine Vielzahl expressiver Möglichkeiten zu Gebote.

Hochwertige Effekte

Wenn sie nicht so gut wäre, würde man die TR wohl als Abstauber abtun, borgt sie sich doch von den KORG-Recordern der D-Serie sowie den großen TRITONs 89 Effektalgorithmen. Diese können den beiden Master-Effekten und einem Stereo-Insert-Effekt zugeordnet werden. Hinzu kommen ein Master-EQ (3 Bänder, stereo) sowie eine ausgeklügelte Mixersektion, mit der man das Signal-Routing einstellen kann.

Selbstverständlich sind die Effekte für jeden Speicher (Program, Combination und Song) separat programmierbar und stehen daher als vollwertige Sound-Elemente zur Verfügung.

Wenn Sie sich außerdem für den Einbau einer EXB-SMPL-Platine entscheiden, haben Sie beim Sampeln Zugriff auf den Insert-Effekt und konservieren also sofort "amtliche" Sounds.

 

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Die Tastenwelt Leser sind sich einig: der KORG TR61 ist die "beste und beliebteste Einsteiger-Workstation 2007" am Markt.

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