
Der RADIAS enthält 32 Drumkit-Speicher zu je 16 Schlagzeug- und Percussion-Instrumenten, die separaten MIDI-Noten/Tasten zugeordnet sind. Den Instrumenten kann man PCM-Drumwellenformen zuordnen und diese dann mit allen Synthesizerparametern (Filter, Hüllkurven, LFOs und sogar den virtuellen Patch-Verbindungen) formen.
Der RADIAS enthält 2 Step-Sequenzer (je 32 Steps), mit denen man Musikdaten aufzeichnen und abspielen kann. So kann man einen Step-Sequenzer z.B. zum Ansteuern eines Drumkits verwenden, um sofort über ein rhythmisches Fundament zu verfügen. Die Sequenzschritte sind übrigens achtstimmig polyphon und können demnach komplexe Akkorde bzw. Grooves erzeugen, die sich durch Drücken nur einer Taste starten und anhalten lassen. Fette Sounds und superschnelle Editierung. Ab Werk enthält der RADIAS 256 Programs, 32 Drumkits und 16 "Formant Motion"-Phrasen, die von internationalen Großmeistern vorbereitet wurden. Die Frontplatte ist mit Reglern und Tastern geradezu übersät und fühlt sich entsprechend intuitiv und direkt an. Um trotzallem schnell mit passenden Sounds aufzuwarten, sollten Sie sich von den Schablonen des RADIAS unter die Arme greifen lassen, die sich mit einigen wenigen Handgriffen gekonnt abwandeln lassen. Der RADIAS enthält 128 "Templates" für Synthie-Sounds (Timbres), 128 für Insert- und noch einmal 128 für die Master-Effekte. Damit sparen Sie eine Menge Zeit.

Wenn beim RADIAS sowieso alles auf Echtzeit getrimmt ist – wozu braucht man dann noch einen kostenlosen "RADIAS Sound Editor"? Vielleicht nicht zum Editieren, aber zum Archivieren der Sounds auf dem Mac oder PC ganz bestimmt. Eine einzige USB-Verbindung mit dem Computer reicht übrigens für die Datenübertragung und die MIDI-Einbindung aus.