Das neue Kapitel der 25-jährigen MS-Geschichte von KORG. Mit aktualisierten Klangmöglichkeiten, einem grünen Metallic-Gehäuse und einem Vocoder bietet der MS2000/MS2000R mehr Bums für’s Geld und natürlich noch immer äußerst flexible Klangbeeinflussungsmöglichkeiten.
In Zukunft...
Der MS2000 kommt im klassischen RetroLook daher – mit ansprechenden Seitenteilen aus Rosenholz. Auch seine Funktionen lassen zwar Nostalgie aufkommen (dank flexiblem 16BandVocoder und 6 ArpeggiatorPattern), aber er ist in Wahrheit auf dem neuesten Stand der Technik. Der MS2000R ist die Modulversion, die man sich entweder auf den Tisch stellen oder in ein Rack schrauben kann.
Unglaubliche analoge Modeling-Vielfalt
Das DSPgetriebene Analog ModelingSystem von KORG, das z.B. auch im Prophecy und Electribe•A zum Einsatz kommt, wurde erneut verfeinert, um eine noch größere Klangvielfalt bieten zu können. Warm, „fett“, „schräg“, sogar „ätzend“ können die von dieser DSPTechnologie hervorgebrachten Klänge sein. Alle wichtigen Parameter lassen sich zudem über die Regler und Taster auf der Frontplatte einstellen und in Echtzeit beeinflussen. Somit kann man in wirklich jedem Stadium – auch live – kreativ sein.
Zahlreiche Wellenformen
Es stehen zwei Oszillatoren und ein Rauschgenerator zur Verfügung. Oszillator 1 kann man eine von 8 Wellenformen, darunter die großen „Klassiker“ wie Sägezahn und Pulswelle, aber auch neuartige Dinge wie VoxWave und 64 DWGSWellenformen (Digital Waveform Generator System) des unvergessenen DW8000 zuordnen. Alle verfügbaren Wellenformen können zudem noch moduliert werden, so dass die klanglichen Möglichkeiten schier unendlich erscheinen.
Für Oszillator 2 stehen drei Wellenformtypen zur Verfügung. Außerdem kann man ihn im Verhältnis zu Oszillator 1 verstimmen oder für Sync und RingmodulationsSounds verwenden. Sogar externe Audiosignale können mit den Filtern und Effekten dieses Synthesizers bearbeitet werden.
Die EGs (Hüllkurven) beruhen auf der vertrauten ADSRStruktur (Attack, Decay, Sustain, Release) und erlauben zeitgebundene Beeinflussungen des Klangs. Dem LFO (Low Frequency Oscillator) kann man eine von vier Wellenformen zuordnen, die dann für die zyklische Modulation der Klangparameter zur Verfügung steht. Außerdem lässt sich der LFO auch mit MIDI ClockSignalen synchronisieren. Pro Klang (Timbre) stehen zwei EGs und zwei LFOs zur Verfügung.
Der MS2000/MS2000R bietet vier Filtertypen: 12dB LPF (Tiefpass), 24dB LPF, BPF und HPF. Resonanz ist ebenfalls vorhanden und kann bis zur Selbstoszillation getrieben werden. Außer einem Lautstärke und PanParameter enthält der AmpBlock einen Verzerrungsschalter, mit dem man selbst aus den zahmsten Klängen wilde Solobestien machen kann.
Es können bis zu drei Effekte simultan verwendet werden: Ein Modulationseffekt (Ensemble, Phaser oder Chorus/Flanger), ein Delay (Stereo Delay, Cross Delay oder L/R Delay) und ein Equalizer. Diese können für jeden Klang anders eingestellt werden.
Virtuelle Patch-Funktion für flexible Verschaltungen
Der MS2000/MS2000R bietet eine „Virtual Patch“Funktion, welche die Verbindungen der legendären Synthesizer der PS und MSSerie von KORG simuliert. Nicht nur die EGs und LFOs, sondern auch die Anschlagdynamik und die Notennummern stehen als Modulationsquellen zur Verfügung und können Parameter wie die Tonhöhe, den Rauschpegel und die Stereoposition beeinflussen. Auch diese virtuellen Verkabelungen können für jeden Klang anders lauten.
MOD Sequence-Funktion für dynamische Änderungen
Die 3spurige Mod SequenceFunktion ist ein StepSequenzer, mit dem man zeitgebundene Änderungen der SoundParameter aufzeichnen und abspielen kann, die den gleichen Effekt haben wie EchtzeitKlangverbiegungen auf einem analogen Synthesizer. Außer den 28 Parametern auf der Frontplatte können damit auch Dinge wie die Tonhöhe und die Schrittlänge beeinflusst werden, so dass man sich sogar Phrasen und Riffs zurechtlegen kann. Und wenn man die Mod SequenceFunktion zum Beeinflussen der DWGSWellenformen nutzt, verfügt man sogar über waschechtes Wave Sequencing!
*Nur MS2000
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