Polysix Software-Synthesizer

Der programmierbare polyphone Synthesizer Polysix wurde 1981 vorgestellt und war ebenfalls noch analog. Seine Klangstruktur war für den Preis (und auch sonst) märchenhaft. Erstmals bot er auch Chorus-/Phaser-/Ensemble-Effekte und Funktionen wie einen Akkordspeicher, einen Arpeggiator und einen Unisono-Modus. Der Polysix war ein Riesenhit, dessen Streicherklänge bis heute oft und gerne verwendet werden. Nun ist er als Software wieder da. Das Polysix-Modell kann aber bis zu 32-stimmig polyphon gespielt werden und bietet ebenfalls einen 16-stimmigen Unisono-Modus (mit separater Verstimmung und Stereo-Verteilung). Es können externe Modulationsquellen definiert werden, es gibt eine MIDI-Synchronisation und eine Spread-Funktion, welche die Effekte ganz breit macht – kurz: der Klassiker wurde auf den aktuellen Stand der Technik gehievt. Die Bedienoberfläche stellt die Regler des Polysix nunmehr so dar, wie sein Rack-Bruder ausgesehen hätte, wenn es ihn denn gegeben hätte. Das sorgt für eine intuitivere Bedienung und noch mehr Flexibilität.

Legacy Cell - wo sich MS-20 und Polysix vereinen

"Legacy Cell" ist ein Konzept, das man bei anderen Software-Synthesizern vergeblich sucht. Hierbei handelt es sich um eine revolutionäre "Kombilösung", mit der man aus fünf Synthie-Verknüpfungen wählen kann (MS-20 + Polysix, 2x MS-20, 2x Polysix, 1x MS-20 und 1x Polysix). Hinzu kommen zwei Insert- und zwei Master-Effekte. Das Ganze präsentiert sich als separater Software-Synthesizer, der einfach göttlich klingt – auch göttlich analog natürlich! Es können Tastatur- und Anschlagzonen sowie Layer definiert werden, während die Anschlagkurve für die Ansprache der beiden Synthies einstellbar ist. Für die beiden Insert- und Master-Prozessoren stehen 19 Effektalgorithmen zur Verfügung, die auf KORGs effektivem Fachwissen beruhen. In der Controller-Sektion kann man zudem für jeden Parameter einstellen, wie er moduliert werden soll. So etwas nennt man wohl unbegrenzte Möglichkeiten… Legacy Cell enthält 256 Programs (Sounds) nebst Controller-Zuordnungen. Von weiträumigen Flächen, die erstaunlich beweglich sind, bis zu fetten Sounds, die ihre Power dem neuen Unisono-Parameter verdanken und sogar Phrasen, die das MS-20- und Polysix-Modell so miteinander kombinieren, dass man bei Drücken einer Taste z.B. eine Bassdrum, eine Bassnote und eine Fläche gleichzeitig ansteuert… Die KORG-Programmierer haben sich wahrhaftig nicht lumpen lassen und erneut gezeigt, weshalb die angesagten Sounds heutzutage aus einem KORG-Instrument kommen.

"Legacy Cell" ist bereits auf das Zusammenspiel mit einem optionalen microKONTROL MIDI Studio-Controller eingestellt.

KORG Legacy Collection - Special Bundle Upgrade für Besitzer der M1 Le

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