

Die Mixer-Sektion des D3200 umfasst 44 Eingänge (32 Aufnahmespuren + 12 Submix-Kanäle). Die Fader-, EQ-, Pan- und Effekteinstellungen können in bis zu 100 "Szenen" als Schnappschüsse gespeichert und automatisch an den richtigen Stellen aufgerufen werden. Hinzu kommt eine dynamische Automation für die Echtzeit-Aufzeichnung von Fader- und Panregler-Bewegungen, so dass jede auch noch so gewagte Aktion perfekt wiederholbar ist. Wem das immer noch nicht ausreicht, kann die Mixer-Parameter ganz einfach von einem MIDI-Sequenzer aus fernsteuern.
Auch der D3200 wartet mit mehreren Effektprozessoren auf, die samt und sonders in 56-Bit-Auflösung arbeiten und entsprechend edel klingen. Die 128 Preset-Speicher enthalten bereits nützliche Einstellungen für die 52 Effektalgorithmen.
Der CD-RW-Brenner des D3200 kann zum Archivieren der Songs und Einstellungen, für den Import von WAV-Dateien und natürlich zum Brennen von Audio-CDs genutzt werden. Für die Erstellung von Audio-CDs sollten Sie die "Album CD Project"-Funktion verwenden, weil Ihre CDs damit konsumgerecht vorbereitet werden können. Und da sich die interne Festplatte partitionieren lässt, kann man sogar an mehreren CD-Albumprojekten gleichzeitig arbeiten.

Für den Datenaustausch mit einem PC reserviert der D3200 automatisch eine 2/4/8GB-Partition ("USB Drive").*1 Die kann für die Übertragung/den Empfang von WAV-Daten vom D3200 zum Computer (z.B. DAW-Programm) und umgekehrt genutzt werden. Dank USB-Verbindung geht so etwas kurz und schmerzlos. Eine Anwendungsmöglichkeit hierfür wäre der Versand Ihrer D3200-Einstellungen an einen Kollegen – über's Internet (vom PC aus). Selbstverständlich wird das USB 2.0-Protokoll unterstützt, weil Zeit ja bekanntlich Geld ist. Ach und… Datenarchive anderer "D"-Geräte von KORG können ebenfalls geladen und veredelt werden.
*1 FAT32 wird unterstützt.