Unbegrenzte Editierungsmöglichkeiten

Auch die Editierfunktionen der Spuren sind voll und ganz „Xtended Definition". Außer den Basisfunktionen (Swap, Delete, Move, Bounce, Norma­lize, Copy) stehen z.B. eine Reverse­ (Umkehrung) und Fade­-Funktion zur Verfügung. Mit Expansion/ Compression kann man die Song-­Länge nachträglich an den vorgegebenen Zeitrahmen anpassen – und zwar entweder bei konstanter oder variabler Tonhöhe. Mit der Optimize­Funktion lassen sich Passagen ohne Signal wieder zu anderswo nutzbarer Speicherkapazität umwandeln bzw. die Stellen vor und hinter dem Ein­-/Ausstiegspunkt „sauber machen". Außerdem können .WAV-­Audiodateien importiert werden. Die Aufnahmen lassen sich zudem in jenem Format sichern (mit Sampling­-Frequenzwandlung und Dithering von 24 zu 16 Bit). Das Editieren von Audiodaten ist bekanntlich Millimeterarbeit. Deshalb erlaubt das TouchView­-Display auch das Heranzoomen an die Wellenformen, weil die Editierpositionen ja möglichst genau eingestellt werden sollen. Noch nicht ganz zufrieden? Fast alles ist nicht­destruktiv, und mit Undo kann man bis 16 aufeinander folgende Editiervorgänge wieder rückgängig machen.

Und jetzt der Hit
Nach der Abmischung kann man sein Gesamtkunstwerk sofort auf CD brennen. Die Album Project-­Funktion erlaubt sogar die Erstellung kompletter Alben mit den gewünschten Zwischen­pausen und der gleichen Funktionalität wie spezialisierte CD­-Brennprogramme. Die Marker-­Speicher werden auf dieser Ebene dann bei Bedarf zu Indizes umfunktioniert, die für eine übersichtliche Unterteilung eines Konzertmitschnitts auf der CD sorgen.

Studiophil
Obwohl der D32XD und D16XD als vollwertige Studios konzipiert sind und auch die notwendigen digitalen S/PDIF Ein­/Ausgänge (optisch) enthalten, lassen sie sich durchaus in ein größeres Umfeld einbinden. Das beginnt mit einem 2GB­Bereich auf der Festplatte, wo man Audiodaten speichern kann, die dann über den USB-­Port zu einem Computer übertragen (bzw. von dort empfangen) werden. Das D32XD/D16XD taucht automatisch auf dem Computerschreibtisch auf. Außerdem gibt es eine optionale ADAT Licht­-Pipe-Platine (DIB­8) mit 8 digitalen Ein­ und Ausgängen und einem Wordclock­-Ein­/Ausgang. Transportfunktionen, Fader­Bewegungen, Effektparameter und andere Einstellungen können als MIDI­-Daten extern aufgezeichnet und natürlich auch wieder empfangen werden. Der D32XD und D16XD senden & empfangen MIDI Timecode­ (MTC) und MIDI Machine Control­Signale (MMC). MIDI Clock­-Signale senden sie bei Bedarf ebenfalls. Die Frame­-Auflösung der MTC­-Signale ist selbstverständlich einstellbar.

Der KORG D32XD ist ein leistungsstarkes Recording-System mit außerordentlich guten Klang- und Audio-Eigenschaften.

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