
Mal ehrlich: Ein Musiker/Sänger/Komponist hat mit großen Einstellungsorgien doch nichts am Hut. Und weil es in der kreativen Phase schnell gehen muss, bietet der D1200CD einen “Modeling“-Modus, in dem nur “Guitar“, “Bass“ oder “Mic“ auszuwählen ist, um blitzschnell alle Parameter einzustellen. Der D1200CD kümmert sich dann selbst um die geeigneten Modeling-Effekte und ordnet deren Parameter den drei Reglern unterhalb des Displays zu. Auch das Routing wird eingestellt – und die ersten beiden Spuren werden automatisch aufnahmebereit gemacht. Drücken Sie also REC und PLAY und legen Sie los.
Der D1200CD verwendet KORGs REMS Modeling-Technologie, welche die authentischen Sounds klassischer und neuerer Amps und Boxen sowie zahlreicher Pedaleffekte zu zaubern versteht. Diese beruhen auf der Technologie der ToneWorks™-Geräte von KORG. Die Qualität ist demnach über jeden Zweifel erhaben.
Dank des glasklaren Displays und der drei fest zugewiesenen Regler können Sie im Knopfumdrehen die benötigten Effekte wählen. Die REMS-Effekte bieten 10 verschiedene Verzerrungstypen für Gitarren, einen Röhrensimulator und 11 Modelle klassischer Verstärkerboxen. Für Bassgitarre haben Sie die Wahl aus 3 Dynamik- und 5 Modulations-/“Ambience“-Effekten wie Chorus und Delay. Für Mikrofonsignale stehen Studiosimulationen zur Verfügung mit 6 Raumgrößen, einem Studiosimulator und 7 Mikrofonsimulationen – von High-End-Röhrenmikros bis zu modernen Kondensatormikrofonen. Ferner sind 3 Dynamikeffekte verfügbar. Die Parameter lassen sich intuitiv einstellen. Außerdem gibt es eine Auto Routing-Funktion, über die Effekte eingeschleift werden können, indem ganz einfach die Taste der gewünschten Spur gedrückt wird.
Zusätzlich zum Modeling-Modus bietet der D1200CD drei separate Effektblöcke (mit 44-Bit-Signalverarbeitung!), so dass alle Sound-Wünsche wahr werden. Damit ist der D1200CD eines der effektivsten Digital-Studios am Markt: Es können nämlich bis zu 8 Insert-Effekte gleichzeitig genutzt werden (Aufnahme & Abmischung). Fast jede Spur kann also mit einem “dezidierten“ Effekt bearbeitet werden. Wenn das nicht reicht, bearbeiten Sie eine Spur einfach mit einem Effekt und nehmen das Ergebnis auf . Danach kann der Effektprozessor wieder anderweitig eingesetzt werden.
Ferner stehen zwei Master-Effektblöcke zur Verfügung, die von allen Spuren angesprochen werden können. Und die Stereo-Abmischung lässt sich mit dem Final-Effekt optimieren, damit EQ-, Compressor/Limiter-mäßig wirklich alles stimmt. Es stehen 98 Effektalgorithmen, 128 Insert-, 32 Master- und 32 Final-Effektspeicher zur Verfügung. Und diese 192 Speicher sind erst die Preset-Abteilung. Zusätzlich gibt es 192 User-Speicher. Bestimmte Insert-Effektparameter lassen sich via MIDI oder mit einem optionalen Schwellpedal (EXP-2 oder XVP-10) ansteuern.
REMS (Resonant structure and Electronic circuit Modeling System) ist eine von KORG entwickelte Modeling-Technologie, mit welcher der komplexe Charakter und das eigenwillige Verhalten akustischer und elektrischer Instrumente sowie elektronischer Schaltungen nachempfunden werden kann. REMS simuliert alle für die Formung eines Klangs wichtigen Eigenschaften: Den Korpus, die Lautsprecher und Boxen, den Raum, die Mikrofone, die Röhren, Transistoren usw.
Bei der Entwicklung des D1200CD stand eine logische und schnelle Bedienung im Vordergrund. Daher ist das Bedienfeld so aufgebaut, dass Sie in der gewohnten und logisch richtigen Reihenfolge arbeiten können. Das beginnt mit den Bedienelementen für die Aufnahme, darauf folgen jene für die Abmischung und das Mastern, und schließlich kommen die Funktionen für das Brennen von Audio-CDs. Und das mit nur einem einzigen Gerät.
Schließen Sie eine Gitarre, einen Bass oder ein Mikrofon an, versehen Sie dieses Signal mit REMS-Effekten, indem Sie eine einzige Taste drücken – und schrauben Sie an den drei Reglern, um genau “den“ Sound zu erzielen. Die angezeigten Symbole versteht jeder. Und der Sound haut einen um. Sogar die Eingänge werden automatisch geroutet. So kann die großartige Idee sofort festgehalten werden.