
Wissen Sie wie schwierig –wenn nicht gar unmöglich– es ist, auf einer Keyboard Tastatur einen überzeugenden Gitarrenpart zu programmieren, geschweige denn live zu spielen? Denken Sie von nun an am besten gar nicht mehr darüber nach, sondern lassen Sie sich realistische Gitarrenparts jetzt in Windeseile von der tollen Spezialfunktion im Pa500 -dem so genannten Gitarren Modus- „zaubern“: Spielen Sie einen Akkord, wählen Sie die Kapodasta-Position (wenn nötig), und schon werden die Saiten einer virtuellen Gitarre entweder gezupft oder als Akkorde angeschlagen, gedämpft oder sogar als so genannte „Hammer-Ons” und „Pull Offs“ gespielt. Das klingt fast noch echter als echt. Diese geniale Funktion können Sie übrigens auch zum Optimieren der Gitarrenspuren in Standard MIDI Files verwenden. Der Gitarren Modus ist ein absolutes Highlight im Pa500, welches man bei anderen Modellen dieser Klasse wohl vergeblich suchen wird!
Sie wollen mitten im Song einen Sound oder verschiedene Einstellungen schnell wechseln oder komfortabel aufrufen? Dann verwenden Sie die vier STS-Taster („Single Touch Settings”), mit denen Sie nicht nur andere Klänge aufrufen, sondern auch auf Knopfdruck verschiedene Split- und Layereinstellungen direkt abrufbereit haben. Diese nützlichen STS-Einstellungen können für jeden Style separat gespeichert werden, so dass Sie immer zum Genre des Styles passende Klangkombinationen parat haben. Hinzu kommen 256 „Performance”-Einstellungen, mit denen Sie auf Tastendruck den gewünschten Style, die dafür vorbereiteten Klänge, die Effekte, das Tempo, die Tonart und –bei Bedarf– die Stimmungsskala umschalten können oder einfach schnell und komfortabel eine Ihrer Lieblingsklangkombinationen im Handumdrehen einstellen können.
Selbstverständlich können Sie –wie auf einer KORG Workstation üblich– alle Parts eines Songs der Reihe nach im internen Sequenzer des Pa500 einspielen, weiterbearbeiten und so ein astreines Playback oder einen tadellosen Song aufnehmen. Der 16-Spur Sequenzer bietet hier eine ganze Reihe an Editierfunktionen, mit denen man im Nachhinein noch jedes winzige Detail nach Belieben abwandeln kann. Wer aber nicht möchte, braucht diese einzelnen Parts noch nicht einmal alle, in fleißiger Kleinstarbeit, selbst zu spielen! Aktivieren Sie in diesem Falle einfach den „Step Sequenzer“ und geben Sie die gewünschte Akkordabfolge ein, legen Sie fest, wo eine Überleitung gespielt werden soll und wählen Sie bei Bedarf ab einer bestimmten Stelle einen anderen Style. Sogar taufrische Keyboarder können hier professionell kreativ sein. Eine weitere tolle Funktion im Pa500 ist der „Backing Sequenzer”, der Sie noch schneller zu tollen Ergebnissen bringt. Hierzu müssen Sie kein Programmierer sein oder sich besonders gut mit dem Thema „Recording“ auskennen.
Diese vielfältigen Funktionen des Pa500 Sequenzers eignen sich optimal für Situationen, in denen es schnell gehen muss, z.B. während der Erstellung von Film-, Multimedia- oder Internet-Musik oder z.B. von Handy-Klingeltönen.