KORG ist mit den nano-Controllern eine schöne Hardware- Serie gelungen. Die Preise tun niemandem weh und das modulare Konzept ermöglicht flexible Kombinationen. Klein, günstig, gut.
KEYS - Ausgabe 01/09
Das nano-Kontrol deckt wohl den breitesten Einsatzbereich der drei nanos ab. Von Sequencer-Steuerung über gemischte Synthie-Setups bis hin zu DJ-Lösungen ist hier vieles denkbar.
Das nanoPad ist zunächst hervorragend zum Spiel von Percussion-Klängen geeignet. Aber auch das Auslösen von Ereignissen im Sequencer, das Triggern von Samples oder Clips oder das Spiel von Melodieinstrumenten sind denkbar.
Für die gelegentliche Harmonie- oder Melodiearbeit unterwegs oder die Eingabe von ein paar Noten während des Live-Gigs ist das nanoKey somit durchaus geeignet, womit die anvisierte Zielgruppe des mobilen Laptopmusikers auf ihre Kosten kommt.
Fazit: Korg ist mit den nano-Controllern eine schöne Hardware-Serie gelungen. Die Preise tun niemandem weh und das modulare Konzept ermöglicht flexible Kombinationen. Klein, günstig, gut.
+ Größe
+ Gewicht
+ Preis
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Beat - Ausgabe 01/09
Small is beautiful – dieser Trend ist im Computerstudio unverkennbar. Ob nun die winzigen Interfaces, die kompakten DAW-Controller oder eben die KAOSS-, micro- und nano-Serien von Korg – immer mehr Hersteller entdecken für sich das Mikro-Design mit Makro-Funktionsumfang.
Dabei lassen sich gerade die nanoPAD, das nano- KEY und das nanoKONTROL sehr kreativ einsetzen, weil sich mit dem Editor jede Taste mit nahezu jedem MIDI-Befehl belegen lässt und sich dem Anwender somit viele neue Steuermöglichkeiten eröffnen.
Fazit: Wer neben seinem Notebook in der Laptoptasche noch Platz hat, der findet hier die optimalen Mitreisenden.
+ robuste Bauweise
+ durchdachter Funktionsumfang
+ niedriger Preis
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Sound & Recording - Ausgabe 12/08
Auf den ersten Blick wirken die nano-Controller wie Spielzeuge, doch das täuscht.
Die Tasten sind minimal schmaler als die der mikro-KONTROL, aber das ist okay. Für Sounds, bei denen es nicht so genau auf den perfekten Anschlag ankommt, genügt das nanoKEY. Für akustische Pianos und alles andere, das nach feinfühliger Dynamik verlangt, ist es aber nur bedingt geeignet.
In erster Linie dient das nanoPAD als Spielfläche für Drum-Sounds, die man über die Pads triggert. Für die X-/Y-Achse des Touch-Pad lassen sich Controller definieren. Zu guter Letzt ist nanoPAD nicht nur flexibel, sondern es lässt sich auch hervorragend spielen. Die Pads sprechen schnell an und reagieren sensibel auf die Anschlagstärke: alles in allem das stärkste Mitglied der nano-Familie.
Fazit: Die Hardware ist überzeugend: Alle Taster bestehen aus dem gleichen, griffigen Material wie die des nanoPAD und haben zusätzliche (Scene) oder integrierte Status-LEDs. Die Fader kratzen ein wenig, sind aber brauchbar. Die Potis laufen überraschend sanft.