Piotr Szwarczewski

 

Zweitfrau, so heißt die Band, in der Piotr Szwarczewski Keyboard spielt. Eine Mischung aus kompakten Bandsound und verschiedenen elektronischen Elementen. Oder wie er selber es ausdrückt: Sexy, frech. Pop. Zweitfrau.

 

Piotr Szwarczewski war 10, als die Musik in sein Leben Einzug hielt: „Da stand plötzlich ein Klavier bei uns Zuhause. Als ich 15 Jahre war, kam die Gitarre hinzu.“ Nach dem Abitur war für ihn klar, dass Musik seine Berufung ist und er begann Klavier als Konzertfach zu studieren. Dabei wurde ihm jedoch klar, dass Popularmusik und Jazz ihn mehr begeisterten und so wechselte er sein Studienfach. Zurzeit macht er gerade seinen Abschluss in Popularmusik und ist auch als Sänger, Gitarrist und Bassist aktiv.
Nicht nur bei Zweitfrau, sondern auch in anderen Projekten: „Neben meiner ständigen Arbeit als Keyboarder/Songwriter/Producer mit anderen Bands, habe ich eine zweite Band namens Petsch Moser. Das ist eine Rockband mit Einbindung von Mundharmonika und akustischem Klavier.“

 

Keyboards die auf der Bühne auch optisch präsent sind

 

Um seine Aufgabe als Keyboarder und Backing-Sänger auf der Bühne wahrzunehmen und auch für das Songwriting von Zweitfrau, setzt Szwarczewski auf verschieden Instrumente: „Zurzeit verwende ich die M3 mit Radias Rack. Alle Sounds, die wir vorher im Studio erarbeiten, werden dann auf die M3R und eine HD aufgeteilt, damit ich für Backing Vocals und etwaige Choreographien Zeit habe.“ Für ihn ist der „Style-Faktor“ neben der Verarbeitung und den klanglichen Qualitäten der Hauptgrund gewesen, sich für KORG-Instrumente zu entscheiden: „Nicht viele Hersteller bauen Keyboards oder Instrumente, die auf einer Bühne auch optisch präsent sind.“ Auch die edle und zeitgemäße Optik der M3 hat Szwarczewski begeistert. „Und natürlich auch die Möglichkeit, zwischen den Geräten direkt zu switchen. Am Radias mag ich die vielen Möglichkeiten, die Sounds direkt mit den Drehreglern zu bearbeiten und der Vocoder ist im Live-Einsatz recht brauchbar. Die M3 hat mich in meiner Studioarbeit wesentlich bereichert. Vor allem muss ich mal lobend erwähnen, dass KORG einen tollen Update-Service bietet und der Support klasse ist.“


Geistesblitze einfach und in guter Qualität aufnehmen

 

Piotr Szwarczewski hat einige gute Tipps auf Lager, um noch mehr aus Instrumenten herauszuholen: „Was die Sounds, Programmierung, und Editierung mit KORG-Instrumenten angeht, sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, um in die Materie reinzukommen – es lohnt sich. Es mag am Anfang nicht einfach sein, auf der M3 beispielsweise einen kompletten Song mit nachträglicher Stimmbearbeitung und Zufügung von Radias-Sounds zu erstellen, aber nach einer kurzen Zeit hat man den Dreh raus, und es stehen einem viele Möglichkeiten offen. Und wenn man als Songwriter seine Ideen und Geistesblitze möglichst einfach und in guter Qualität aufnehmen möchte, lohnt sich die Zeitinvestition allemal.“

 

Lieder entstehen oft aus einer spontanen Idee

 

Wenn Piotr Szwarczewski selber als Songwriter aktiv ist, entstehen Lieder oft aus einer spontanen Idee heraus und er setzt sich an ein Instrument und spielt mit dieser Idee. Dabei kann am Ende ein kompletter Song oder manchmal auch nur ein Intro oder eine Bridge stehen. Ebenso spontan entwickeln sich seine Sounds oft während der Produktion selbst. Ausgehend von Presets werden die nötigen Anpassungen gemacht.

 

Überrascht, wie gut die einzelnen Sounds klingen

 

Als Klangpurist mag er es, wenn ein Sound schon in der Werkeinstellung überzeugt und er ihn 1:1 übernehmen kann. „Das hat meine Entscheidung für KORG-Instrumente beeinflusst, da ich beim Anspielen überrascht war, wie gut die einzelnen Sounds klingen. Meine Lieblings-Presets sind häufig die ganz schlichten Sounds. Ein Klavier gemischt mit ganz wenig Delay oder eine Synth, der nur arpeggiert“ schwärmt er begeistert. „Mein Leitsatz ist „Weniger ist mehr“ – und so gehe ich auch mit meinen Sounds um. Ein beinahe „nacktes“ Klavier oder ein „Arctic Voice“ Sound kann in der richtigen Kombination aus Arrangement und Instrumentierung alles sein. Ich bevorzuge auch die Mischung aus Alt&Neu. In einem Klanggeflecht aus Synths und programmierten Drums kann ein Klavier aus der M3 genau das i-Tüpfelchen in dem Song sein, und dabei die nötige Emotion transportieren.“

 

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