Equipment: >> OASYS >> Pa2xPro >> M3XP >> RADIAS >> microKORG XL
… sondern alles andere als Lärm. Die Musik von Luxuslärm besteht viel mehr aus Singer-Songwriter-Melodien, die von Nu-Metal-Pop-Gitarren die nötige Portion Schub bekommen, um zu einer aufregenden Crossover-Mischung zu werden. Über allem schwebt die weibliche Stimme von Sängerin Janine Meyer, die sich in ehrlichen, melancholischen deutschen Texten austoben kann. Luxuslärm ist Musik voller Leidenschaft, die von Herzen kommt.
Der Keyboarder der Band heißt David Rempel und spielt schon seit seinem achten Lebensjahr Klavier. Im Gespräch mit KORG berichtet er wie er zu seinem ersten KORG-Instrument kam und warum er der Marke bis heute treu geblieben ist.
„Ich habe anfangs so für mich geklimpert und mit 13 steckten meine Eltern mich dann in die Musikschule“, berichtet er. Dort genoss er für drei Jahre eine klassische Klavierausbildung. „Mit 18 stieg ich ohne große Ahnung von Synthesizern und Orgeln bei einer Coverband ein“ erzählt er von seinen Anfängen und fährt fort: „Schnell wurde mir klar, dass ich mehr als nur ein Piano brauche und das war der Punkt, an dem ich mir einen KORG Triton gekauft habe.“ Seine weitere musikalische Entwicklung beschreibt Rempel als eine Mischung aus: Learning by doing, Internet, Abschauen bei Vorbildern und der Arbeit mit Lehrvideos, vor allem denen von Jordan Rudess, Keyboarder der Progressive Rock Band Dreamtheater und selber begeisterter Anwender von KORG Instrumenten.
„Das kann ich jedem nur empfehlen: Videos von Jordan Rudess, die sind sehr lehrreich. Jordan Rudess bietet zudem ein Online Conservatorium, in dem man sehr viele Übungen, Noten und Übungen für die Gehörbildung findet. Wenn man dann mit anderen Musikern zusammenspielt, sich auch deren Kritik stellt, hat man einen weiteren wichtigen Schritt getan, um sich zu verbessern. Mein wohl wichtigster Tipp ist, nicht alles kaputt zu spielen. Ein Song lebt vom Groove, Dynamik und Sound, da muss Platz für jedes Instrument und auch für jede Frequenz bleiben.“
Außer den Tasten spielt Rempel auch die zweite Gitarre bei Luxuslärm und kümmert sich um den Ton. An Bass und Schlagzeug fühlt er sich ebenfalls nicht fremd.
Neben Luxuslärm hört und sieht man ihn auch noch bei den Coverbands SoftCake Parade und Blue Cinnamon. Mit diesen drei Projekten kommen an die 100 bis 120 Konzerte pro Jahr zusammen.
An Instrumenten verwendet David Rempel bei Luxuslärm hauptsächlich einen KORG OASYS, der als Hauptklangerzeuger fungiert. Darüber hinaus kommt – vor allem für seine anderen Projekte - auch ein Triton Extreme 76 zum Einsatz. Für seine Gitarrenarbeit greift er auf eine Lâg Gitarre zurück, die er durch ein Tone Lab laufen lässt. Zusätzlich benutzt er bei seinen Coverbands ein Pa2xPro Keyboard.
Fragt man ihn, was er besonders an den einzelnen Instrumenten mag, führt er als erstes den Klang an. „In Sachen Sound schätze ich neben der grundsätzlichen Qualität vor allem die Bandbreite, die mir KORG-Geräte liefern. Aber auch die Bedienung, gekoppelt mit den Möglichkeiten sprechen mich sehr an. Wenn ich bedenke, welche Vielfalt mir mit diesen Instrumenten geboten wird, dann bin ich begeistert“ schwärmt Rempel. „Bei genauer Betrachtung mag ich dann zum Beispiel die Röhre im Triton Extreme 76 sehr, weil man damit unglaublich geile Sachen mit der Orgel hinbekommt.
Besonders verwöhnt ist er vom OASYS: „Der Sound und das Konzept haben mich überzeugt. Auch die Möglichkeit, bis zu 16 Programme über-, neben-, oder ineinander zu kombinieren war ein Grund, mich dafür zu entscheiden. Nicht zu vergessen die 12 Effekte und die PADS, die wirklich eine sehr geniale Erfindung sind.
Mit dem OASYS bleiben so gut wie keine Wünsche offen und man kommt immer mit einem Gerät aus. Wenn ich dann mit einem drehbarem Stativ und dem OASYS drauf spiele, ist das ein Traum, der Wirklichkeit ist!“