Equipment: >> Wavestation SR >> M1ex >> Trinity V3pro >> T3 >> Pa1Xpro >> Pa800
Lieder wie „Tanz mit mir“ und „Rot sind die Rosen“ machten das „Alpentrio Tirol“ berühmt, 1991 wurde die insgesamt dritte Teilnahme am Grand Prix der Volksmusik mit „Hast a bisserl Zeit für mi“ mit dem Sieg belohnt. Im Gespräch mit KORG Inside berichten Christoph Purtscheller (Keyboard, Akkordeon) und Mario Wolf (Gesang, Gitarre) vom neuesten Projekt des „Alpentrio Tirol“, ihrer Arbeit im gemeinsamen Studio und davon, was Volksmusik so reizvoll macht.
Der Sieg beim Grand Prix der Volksmusik mag schon ein Weilchen her sein, der Erfolg des „Alpentrio Tirol“ ist indes ungebrochen: Bei rund 150 Konzerten pro Jahr in ganz Europa und mindestens einem neuen „Alptentrio-Tirol“-Album jährlich bleibt Georg Astenwald, Mario Wolf und Christoph Purtscheller nicht gerade viel Zeit zum Durchschnaufen. Als gemeinsame Betreiber des „Chorus Music Studio“, berichten Purtscheller und Wolf, produzieren sie beide darüber hinaus nicht nur, sondern komponieren auch Lieder für bekannte Interpreten aus der Szene – von den „Kastelruther Spatzen“ über die „Amigos“ bis zu den „Flippers“ und Marc Pircher. Die Freude an der Arbeit ist ihnen trotzdem nie verloren gegangen: Zum einen wohl, weil sie es als Erfüllung eines Traums ansehen, ihr Hobby zum Beruf gemacht zu haben, zum anderen, weil ihnen ihre Musik am Herzen liegt: Die sei, sagen Purtscheller und Wolf, „bodenständig, authentisch und ehrlich“ und für sie eine „sehr ernste Sache“. Schließlich habe man „eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Publikum“. Etwas ganz Besonderes bei ihrer Musik sei außerdem, „dass wir sowohl in Festzelten als auch in Kirchen auftreten – neuestes Projekt: „Das Abendgebet der Berge“, ca. 60 Kirchenkonzerte quer durch Deutschland und Österreich“.
Vor dem Erfolg stand bei Wolf und Purtscheller aber die professionelle musikalische Ausbildung: Purtscheller absolvierte sein Musikstudium am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck mit Hauptfach Akkordeon und stieß nach diversen anderen Projekten 1993 zum Alpentrio. Wolf spielte nach seiner Gesangsausbildung – ebenfalls am Tiroler Landeskonservatorium – bei verschiedenen Bands und kam 1988 in die Gruppe.
Für ihre Arbeit im Studio und auf der Bühne setzen sie heute ein ganzes Arsenal von älteren und neuen KORG-Geräten ein: M1ex, 01RW, Wavestation SR, Trinity V3 pro, Pa800, T 3: „Jedes der Geräte“ finden die beiden, „hat seinen markanten Sound“. So gefalle ihnen etwa an der Wavestation das Programm „Fresh Air“, der charakteristische Effect-Sound A00 und die Tatsache, dass sie „sehr gut für Layer“ sei. Beim M1 besteche der spezielle Piano-Sound und das Koto Trem. „Auch hat jeder individuelle Drum Kits mit eigenem Charakter.“ Der Pa 800 sei außerdem „sehr vielseitig und besonders für volkstümliche Produktionen geeignet“, so Wolf und Purtscheller: „Man bekommt schnell ein sattes Arrangement.“ Die Trinity wiederum „klingt generell sehr gut und hat eine Menge Sounds, die im Studio zum Einsatz kommen – vor allem das Vintage E-Piano“. Auch Orgelklänge werden beim „Alpentrio Tirol“ mit dem Trinitiy erzeugt – bei Kirchenkonzerten bevorzugt mit dem Orgelsound „Pive Positive“ – „klingt super und mischt sich hervorragend mit dem Gesang“.
Sorgen, die manch anderes Studio haben mag, drücken Purtscheller und Wolf nicht: „Wir sind in der glücklichen Lage, ein großes Studio mit analoger und digitaler Technik zu haben und nicht ausschließlich davon leben zu müssen.“ Zumal man eben nicht nur produziere, sondern auch komponiere und viel mit dem „Alpentrio Tirol“ unterwegs sei: „Das heißt, wir produzieren nach Lust und Laune.“